Über Stock und Stein: Unser Wandertag durchs Felsenmeer

Wandertag 2026

Am 29. September hieß es für die Lorscher Pfadfinder wieder: Wanderschuhe an und Rucksack auf! Für unseren gemeinsamen Wandertag hatten wir uns eine abwechslungsreiche Strecke vorgenommen, die uns vom Felsenmeer über das Fürstenlager und das Kirchberghäuschen bis nach Bensheim führen sollte.

Los ging es bereits um 8:30 Uhr am Lorscher Bahnhof. Bevor wir allerdings die ersten Höhenmeter zurücklegen konnten, wartete zunächst ein kleines Abenteuer ganz anderer Art auf uns: die Anreise.


Mit Schienenersatzverkehr ins Abenteuer

Da die Bahn – mal wieder – nicht fuhr, starteten wir unsere Tour mit dem Schienenersatzverkehr nach Bensheim. Dort angekommen, stiegen wir direkt in den nächsten Bus um, der uns weiter bis zum Felsenmeer brachte.

Spätestens dort konnten Bus und Bahn dann endgültig hinter uns gelassen werden. Von nun an ging es zu Fuß weiter – beziehungsweise zunächst vor allem auf allen Vieren.


Gemeinsam durchs Felsenmeer

Vor uns lagen die großen Felsblöcke des Felsenmeers, die wir gemeinsam nach oben kletterten. Statt eines gemütlichen Wanderwegs ging es dabei über, zwischen und manchmal auch unter den Felsen hindurch.

Jede und jeder konnte sich die passende Route suchen, während wir uns gegenseitig beim Klettern unterstützten. Kleinere Snackpausen zwischendurch sorgten dafür, dass auch die Energie für die nächsten Felsen nicht ausging.

Oben angekommen, hatten sich schließlich alle eine längere Pause verdient. An der Hütte beziehungsweise am Kiosk konnten wir uns ausruhen, die Rucksäcke kurz absetzen und uns mit kleinen Snacks für den weiteren Weg stärken.


Durch den Wald zum Fürstenlager

Nach der Pause ging es wieder auf klassischeren Wanderwegen weiter. Unsere Route führte uns durch den Wald in Richtung Fürstenlager.

Nach dem anstrengenderen Aufstieg durch das Felsenmeer bot dieser Teil der Strecke reichlich Gelegenheit, gemeinsam zu laufen, sich zu unterhalten und die Umgebung zu genießen.

Vom Fürstenlager aus führte unser Weg schließlich weiter in Richtung Bensheim. Einen letzten Zwischenstopp legten wir am Kirchberghäuschen ein, bevor wir uns an den Abstieg in die Stadt machten.


Zurück nach Lorsch

Nach vielen Kilometern, einigen Höhenmetern und noch mehr Felsen erreichten wir schließlich wieder Bensheim. Für die letzte Etappe des Tages mussten die Wanderschuhe dann glücklicherweise nicht mehr herhalten.

Wie schon am Morgen brachte uns der Schienenersatzverkehr zurück nach Lorsch – und damit dorthin, wo unser Wandertag einige Stunden zuvor begonnen hatte.

Hinter uns lag ein abwechslungsreicher Tag mit Klettern, Wandern, kleinen Pausen und viel gemeinsamer Zeit unterwegs. Und auch wenn die Bahn an diesem Tag nicht ganz mitspielen wollte, kamen wir am Ende trotzdem ans Ziel.

Ein schöner Wandertag, der einmal mehr gezeigt hat: Für ein kleines Abenteuer muss man von Lorsch aus gar nicht weit fahren – sofern der Schienenersatzverkehr fährt.

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